Pflaster reinigen: Hochdruckreiniger selbst oder Firma?
Ein Hochdruckreiniger ist schnell gekauft, und die Arbeit sieht einfach aus. Für kleine Flächen reicht das eigene Gerät oft. Bei großen oder empfindlichen Flächen geht beim Selbermachen mehr schief, als man vorher denkt.
Auf einen Blick
- Kleine, gut zugängliche Flächen schaffen Sie mit dem eigenen Gerät.
- Punktstrahl und zu viel Druck rauen Betonstein auf.
- Nach der Reinigung gehört neuer Fugensand in die Fugen.
- Bei großen oder empfindlichen Flächen spart ein Profi viel Zeit.

01Was beim Selbermachen oft unterschätzt wird
- Die freie Fläche ist schnell gemacht. Fugen, Ränder, Stufen und das Nachspülen dauern deutlich länger.
- Spritzwasser und Schmutz landen an Hauswand, Fenstern, Türen und am Auto.
- Der Wasserstrahl spült Fugensand aus. Ohne neues Verfugen wackeln Steine eher, und Moos wächst schneller nach.
- Mit Punktstrahl, zu wenig Abstand oder zu viel Druck raut Betonstein auf. Die Fläche wird poröser und verschmutzt danach schneller.
- Ohne Flächenreiniger-Aufsatz bleiben oft helle und dunkle Bahnen sichtbar.
- Naturstein und weiche Steine vertragen nicht jedes Verfahren.
02Drei Wege im Vergleich
03So gehen wir vor
- 1
Fläche ansehen
Material, Fugen, Zustand und Zugang. Danach nennen wir den Festpreis, bevor wir anfangen.
- 2
Verfahren wählen
Heißwasser, Hochdruck mit Flächenreiniger oder eine Kombination, je nach Stein und Verschmutzung.
- 3
Gründlich reinigen
Fugen und Ränder bearbeiten wir einzeln und spülen danach nach.
- 4
Neu verfugen
Auf Wunsch kehren wir im selben Termin neuen Fugensand ein.
04Wenn Sie es selbst machen: kurze Checkliste
- Flächenreiniger-Aufsatz statt Punktstrahl verwenden.
- Druck und Abstand zuerst an einer unauffälligen Stelle testen.
- Fenster und Türen schließen, das Auto wegfahren, Beete am Rand abdecken.
- Mit dem Gefälle arbeiten, damit das Schmutzwasser abläuft.
- Wer Reinigungsmittel benutzt, klärt vorher, wohin das Schmutzwasser läuft.
- Danach Fugensand einkehren und die Fläche einige Tage trocknen lassen.

