Moos und Unkraut in Pflasterfugen: Welche Methode hält?
Grün in den Fugen kommt fast jedes Jahr wieder. Wie lange eine Methode hält, hängt oft mehr am Fugensand als am Werkzeug. Hier die gängigen Wege im Vergleich, einschließlich der Mittel, die auf Pflaster verboten sind.
Auf einen Blick
- Wie lange Ruhe ist, hängt vor allem an vollen Fugen.
- Unkrautvernichter sind auf Pflaster verboten, das Bußgeld reicht bis 50.000 Euro.
- Hochdruck spült Fugensand aus, danach muss neu verfugt werden.
- Heißwasser wirkt ohne Chemie bis an die oberen Wurzeln.

01Warum es in den Fugen wächst
Fugen halten Feuchtigkeit länger als der Stein daneben. Dort sammeln sich Staub, Laub und feine Erde, und darin keimen Samen. Schattige und feuchte Flächen, etwa an der Nordseite des Hauses oder unter Bäumen, wachsen deshalb schneller zu als sonnige. Sind die Fugen ausgewaschen und fehlt Sand, haben Moos und Gräser noch mehr Platz.
02Die Methoden im Vergleich
03Was länger hält
Dauerhaft verhindern lässt sich Bewuchs in Fugen nicht. Länger Ruhe haben Sie mit dieser Reihenfolge:
- 1
Mit Wurzel entfernen
Der Bewuchs kommt ganz heraus, nicht nur das Grün obendrauf.
- 2
Neu verfugen
Passenden Fugensand einkehren und verdichten. Volle Fugen lassen neuen Samen wenig Platz.
- 3
Regelmäßig kehren
Laub und Schmutz nicht liegen lassen. Darin keimen die nächsten Samen.
04Wann sich eine Firma lohnt
Eine kleine Terrasse mit etwas Moos schaffen Sie mit einem Fugenkratzer an einem Nachmittag selbst. Anders sieht es aus, wenn die Einfahrt seit Jahren nicht gemacht wurde, die Fläche groß ist oder im selben Zug neu verfugt werden soll. Dann spart ein Profi mit passendem Gerät viel Zeit, und das Ergebnis wird gleichmäßiger.

